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Kassablanca
Jena
Monatsfahrplan!
mehr vom oder zum
Kassablanca Jena findet ihr hier!
02.02.01
@ Kassablanca Jena
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Das Haus wird beben, Schrauben werden aus ihren
Gewindenschießen und der Putz von den Wänden
platzen. Mit einem wunderschön brachialen, rotzigen,
saudreckschen Hardcore-Punk-Gewitter werden uns
Hammerhead die Fußsohlen brennen und die
Trommelfelle vibrieren lassen.
Die aus dem Neuwieder-Kreis
stammende Combo, die sich 1989 unter dem Namen Breaking
Through gründete, spielte zu Anfang mehr den in
dieser Zeit aufkommenden NewYorkCityHardcore (man
erinnere sich) , benannten sich dann aber nach einem
Trommlerwechsel und einem neudazugekommenen Gitarristen
in Hammerhead um und machten sich im Laufe der Zeit einen
immer größeren Namen in der HC/Punkszene. Wer
sie nun immer noch nicht kennt, hat an diesem Abend
Gelegenheit dazu und sollte sich das Spektakel nicht
entgehen lassen.
Band 2 am Abend - Rodeo Queen -
ein recht junges Projekt - aber ich sage
Euch!!
Irgendwas zwischen Rock´n
Roll, Punk- und Wüstenrock und Motörhead -
irgendwo dazwischen liegt was, was ganz gewaltig rockt -
und die Jungs haben das gefunden - definitiv.
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10.02.01
@ Kassablanca Jena
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Martin Sennebogen und Robert Zierhofer, die Köpfe
von Moodorama, verschmelzen unterschiedliche Richtungen
wie Jazz, Latin, Breakbeat, Deep House... erzeugt wird
der neue Stil durch die Fusion von Synthesizer,
Sequenzer, Gitarre, Kontrabass und Jazz-Schlagzeug
(Moodorama rückt mit einer siebenköpfigen Band
an !!!). Diese Mixture wirkt daher weder gekünstelt
noch aufgesetzt, es handelt sich um einen lebendigen
Prozeß, zusammengesetzt aus den vielseitigen
musikalischen Backrounds von Sennebogen und Zierhofer.
Ihre 12" <Sinzing Sunset Boulevard> ist die bisher
bestverkaufte Vinylmaxi des Labels Stereo Deluxe.
Desweiteren wird dieser Auftritt von unserem
Primaklimaclub-Helden The Illest-jah
unterstützt.
Wir freuen uns schon auf euren Besuch und bringt gut
durchblutete Tanzbeine mit!
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16.02.01
@ Kassablanca Jena
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Anfang der 90er: In Seattle wird Grunge als die "neue
musikalische Offenbarung" gefeiert. In Berlin - zwischen
dem Gewirr von Vielvölker-Clash, brodelndem
Underground und spannender Kulturvielfalt der
Nachwendezeit - siedeln zwei Musiker von der
US-Nordwestküste ihre Band Pothead an.
Anfangs noch als Quartett agierend (USA 1993), reduzierte
sich die Band schnell auf ihre beiden Ideengeber Brad
& Jeff Dope. Zusammen mit ihrem neuen Schlagzeuger
Sebastian Meyer, der einer Anzeige - "Rock Band seeks
Drummer" - folgend, am ersten Produktionstag des zweiten
Albums 94 zu den Potheads stößt, entsteht der
wohl fetteste Sound Berlins.
"This is a Monster of a Band!", jubelte der "Seattle
Rocket" jenseits des großen Teiches über die
verlorenen Söhne der Grunge Metropole.
Nach dem 95ér Album "Desiccated Soup"
veröffenlichte die Band 1997 "Learn to hypnotize".
Der "Metal Hammer": Die zwei Hände voll neuer Songs
durchzieht ein ausgeprägtes Gefühl für
Melodie. Meditative Elemente wechseln sich mit griffigen
Passagen ab, über allem thront Brad´s markante
Stimme, die ein wenig an Ozzy Osbourne erinnert und
seinen ausgeprägten Hang zum Geschichten
erzählen unterstützt.
Nach zwei weiteren Alben "Pot of
Gold" (1998) & "Fairground"(1999) kappen Pothead im
Jahr 2000 mit dem Release von "Burning Bridges"
entgültig alle Verbindungen mit der Musikindustrie.
Das Werk ist nur über ihre Internetseite
(www.pothead.de)und bei einigen ausgesuchten
Szene-Händlern zu erwerben. Und natürlich bei
Live-Auftritten der Band - z.B. am 16.02.2000 in Jena im
Kassablanca!
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17.02.01
@ Kassablanca Jena
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Laurel Aitken gehört zu den unumstrittenen Folk
Heros Jamaica´s. Seine immense Schaffenskraft bei
der Enwicklung der typischen Musikstile der Insel - Ska
& Reggae - und deren Verbreitung in Europa spiegelt
sich in unzähligen Alben, Singles und Hits wider.
Die Musik des immer noch aktiven Veteranen brachte ihm
die Beinamen "Godfather of Ska" und " Highpriest of
Reggae" ein.
Als der Ska zum Ende der 50er auf
Jamaica entstand, gehörte Laurel Aitken gemeinsam
mit den Skatalites zu jenem engsten Kreis von
Musikpionieren. Seine erste Single " Little Sheila/Boogie
in my Bones" von 1958 wird von Experten als die erste
Ska-Aufnahme überhaupt betrachtet.
Während der Sechziger Jahre
und nach seiner Umsiedlung nach England arbeitete er
für zahlreiche Labels und entwickelte seinen Stil
von Rock Steady bis hin zum Reggae. Er war nicht nur
einer der erfolgreichsten Künstler diser Zeit, Er
machte sich ebenfalls einen Namen als einer von Englands
größten Reggaeproduzenten. So hatte seine
ergiebigste musikalische Phase in der Skinhead Reggae
zirca von 1968-72, die u.a. in einer, von Grover
veröffentlichten Serie zum inzwischen mehr als 5
Jahrzehnte umfassenden Lebenswerk Laurel Aitken´s
dokumentiert wird.
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22.02.01
@ Kassablanca Jena
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lluminate wurde im Jahre 1993 von dem Musiker Johannes
Berthold ins Leben gerufen; schon nach kürzester
Zeit entwickelte sich die Band zu einem Geheimtip in der
Indie- und Waveszene.
Illuminate schaffte es, Texte und
Musik in einer eigenstndigen Art und Weise zu
verknüpfen, ohne dabei die gängigen Klischees
zu verwenden, was von der gesamten renommierten
Musikpresse honoriert wurde.
1996 erschien die erste CD
"Verlauf" auf dem europäischen Musikmarkt, mit
welcher der endgültige Durchbruch für
Illuminate gelang. Die deutsche, sowie die internationale
Presse geizte nicht mit Lorbeeren. Auch machte "Verfall"
die Band zu einem sehr begehrten Live-Act.
Im August 1997 erschien das
zweite Album "Erinnerungen", welches nahtlos an die
Erfolge des Debts anknüpfte. In diesem Jahr
wurde die Band zu dem zu den 6. Wave- und Gotik-Tagen,
sowie auf das 5. Zillo Open Air eingeladen; eine sehr
erfolgreiche Europatournee im Herbst des gleichen Jahres
unterstrich die außergewöhnliche Note von
Illuminate.
Auch 1998 standen die Zeichen auf
Offensive: Das dritte Album "Erwachen" wurde
veröffentlicht; die hervorragende Resonanz bei den
Fans und den Medien bescherten Illuminate einen erneuten
Auftritt beim Zillo Open Air, sowie eine sehr
erfolgreiche Headliner-Tournee im Herbst '98, bei welcher
ein Großteil der Gigs bereits im Vorfeld
ausverkauft war. Als krönender Abschluss wurde die
Band von einer süddeutschen Discothek zum
"Aufsteiger des Jahres 98" in der schwarzen Szene
gewählt.
Im Jahr 99 startete Illuminate
mit der Maxi CD "nur für Dich", deren Titelsong
bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung als
neuer Clubhit ausgerufen wurde und sich wochenlang in den
TopTen der DAC-Charts halten konnte. Im Juli '99 erschien
mit "letzter Blick zurück" das bislang
erfolgreichste Album der Band. Unzählige
Interviewtermine und Sampler-Anfragen waren die Folge. Am
Ende diesen Jahres präsentiert sich Illuminate als
eine der erfolgreichsten Bands im deutschsprachigem
Darkwave-Bereich, die sicherlich auch in Zukunft noch
für viel Furore sorgen wird!
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23.02.01
@ Kassablanca Jena
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...und es geht weiter Detroit Detroit Detroit. Diesmal
haben wir den legendären Alan D. Oldham aka Dj
T-1000 zu Gast. 87' angefangen als localer Radio DJ in
Detroit spielte er nur die Platten seiner Helden, wie
z.B. Derrick May, Juan Atkins, Kevin Saunderson,
UR...
Nebenbei produzierte er selbst
eigene Tracks, die aber von den Amerikanischen Labels
keinen so richtig interessierten (wie es also so ist mit
den Propheten im eigenen Land...) 1990 kam seine Debut
Release auf einem damals noch kleinem Holländischen
Label namens Djax Up, was heute schon Kultstatus erreicht
hat, heraus. Für dieses Label übernam er dann
auch die Grafische Gestaltung Inform von Futuristischen
Comics. In den folgenden Jahren gründete er eigene
Labels, Z.B. Generator, Pure Sonik... die immer für
teils harten und teils minimalen inovativen Techno
standen. Zum heutigen Zeitpunkt veröffentlicht er
auf dem Berliner Tresor Label, das bekanntlich schon seit
über 10 Jahren für Qualität steht. Auch an
den Plattenspielern ist er ein Turntablewizard wie Claude
Young, aber auf 3 Tellern. Oder vielleicht mehr???
Schaumer mal :)
Jedenfalls werden unser Mikk und unser Robert Cutter euch
auch wieder auf 3 Plattenspielern durch die Nacht
treiben, so wie man das ja bei den letzten Partys schon
erlebt hat. Man darf also gespannt sein was sich die
beiden diesmal wieder für euch einfallen
lassen.
Ok bye
Die Redaktion

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24.02.01
@ Kassablanca Jena
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Ein brandneues Label mit brandneuen Soundsystem verwirrt
momentan die Strassen Londons mit Future Sound einer
neuen Breakbeat Kultur - inklusive des neuen 2Step/Garage
Sounds und Futurestilen wie Ragga oder Hip Hop. Direkt
aus dem Londoner Underground, schlägt es Euch
nieder, bevor Ihr es bemerkt.
Die London Dodgers stehen
für eine vielseitige Sets mit unterschiedlichen
Stilen und Sounds, die sie prsentieren, mit DJ und
MC, was schon allei spektakulär genug
ist.
Zukünftige Zusammenarbeiten
mit Grössen wie Africa Bambaata, "Mister Smooth" der
UK 2Step Szene "Lonyo - Comme Ci Comme Ca" und weiteren
internationalen Acts sind in Planung.
Sie geniessen internationales
Ansehen, spielen in Cities wie Stuttgart, Ghana, Hong
Kong oder Ayia Napa und nun auch bei uns im Kassa. Sie
gehören unumstritten zu den Stars der UK Underground
Garage/2Step Szene, und das werden sie bei uns auch unter
Beweis stellen, verlasst euch drauf.
Als Localer Support stellen wir
BasSsick unseren Pionier des 2Steps dazu, der Euch schon
öfters 2 steppich durch die Nacht führte. Also
lasst Euch auf alle Fälle diesem Abend mit feinstem
UK Garage & 2Step nicht entgehen.

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25.02.01
@ Kassablanca Jena
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Yusupha Kuyateh ist ist ein traditioneller Sänger,
der in seinen Liedern, die er auf der harfenartigen Kora
begleitet, die Geschichte und Geschichten seines Volkes
bewahrt und weiterträgt. Die Griots sind in diesem
Teil Afrikas Bibliothek und Nachrichtenvermittler
zugleich. Man ruft sie zu feierlichen Anlässen wie
Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen. Jenseits ihres
phänomenalen Gedächtnisses sind sie auch
hervorragende Musiker. Ihr Hauprinstrument - die Kora -
ist eine Harfe, die aus einer Kalebassenhälfte,
einem Kuhfell und einem Holzstab gefertigt wird und 21
Saiten hat.
Papis Traore, geboren in Mali und
aufgewachsen ind der Casamanca. dem Sden Senegals,
ist ein exzelenter Djembe Spieler mit profunden
Kentnissen der Westafrikanischen Rhythmen. Er leitet auch
eine eigene Formation "Touramakang" mit weiteren
Trommlern.
Valentin Reinbold "moderiert" und
übersetzt die Veranstaltungen. Er kommentiert und
erzählt in einigen Liedern, worüber die Musiker
singen und macht so diese Geschichten auch für
deutsche Zuhörer verständlich.
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