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Kassablanca Jena
Monatsfahrplan!



Februar 2001
02.02.
10.02.
16.02.
17.02.
22.02.
23.02.
24.02.
25.02.

mehr vom oder zum Kassablanca Jena findet ihr hier!



02.02.01 @ Kassablanca Jena



Das Haus wird beben, Schrauben werden aus ihren Gewindenschießen und der Putz von den Wänden platzen. Mit einem wunderschön brachialen, rotzigen, saudreckschen Hardcore-Punk-Gewitter werden uns Hammerhead die Fußsohlen brennen und die Trommelfelle vibrieren lassen.

Die aus dem Neuwieder-Kreis stammende Combo, die sich 1989 unter dem Namen Breaking Through gründete, spielte zu Anfang mehr den in dieser Zeit aufkommenden NewYorkCityHardcore (man erinnere sich) , benannten sich dann aber nach einem Trommlerwechsel und einem neudazugekommenen Gitarristen in Hammerhead um und machten sich im Laufe der Zeit einen immer größeren Namen in der HC/Punkszene. Wer sie nun immer noch nicht kennt, hat an diesem Abend Gelegenheit dazu und sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen.

Band 2 am Abend - Rodeo Queen - ein recht junges Projekt - aber ich sage Euch!!

Irgendwas zwischen Rock´n Roll, Punk- und Wüstenrock und Motörhead - irgendwo dazwischen liegt was, was ganz gewaltig rockt - und die Jungs haben das gefunden - definitiv.


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10.02.01 @ Kassablanca Jena



Martin Sennebogen und Robert Zierhofer, die Köpfe von Moodorama, verschmelzen unterschiedliche Richtungen wie Jazz, Latin, Breakbeat, Deep House... erzeugt wird der neue Stil durch die Fusion von Synthesizer, Sequenzer, Gitarre, Kontrabass und Jazz-Schlagzeug (Moodorama rückt mit einer siebenköpfigen Band an !!!). Diese Mixture wirkt daher weder gekünstelt noch aufgesetzt, es handelt sich um einen lebendigen Prozeß, zusammengesetzt aus den vielseitigen musikalischen Backrounds von Sennebogen und Zierhofer. Ihre 12" <Sinzing Sunset Boulevard> ist die bisher bestverkaufte Vinylmaxi des Labels Stereo Deluxe.

Desweiteren wird dieser Auftritt von unserem Primaklimaclub-Helden The Illest-jah unterstützt.
Wir freuen uns schon auf euren Besuch und bringt gut durchblutete Tanzbeine mit!

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16.02.01 @ Kassablanca Jena



Anfang der 90er: In Seattle wird Grunge als die "neue musikalische Offenbarung" gefeiert. In Berlin - zwischen dem Gewirr von Vielvölker-Clash, brodelndem Underground und spannender Kulturvielfalt der Nachwendezeit - siedeln zwei Musiker von der US-Nordwestküste ihre Band Pothead an.

Anfangs noch als Quartett agierend (USA 1993), reduzierte sich die Band schnell auf ihre beiden Ideengeber Brad & Jeff Dope. Zusammen mit ihrem neuen Schlagzeuger Sebastian Meyer, der einer Anzeige - "Rock Band seeks Drummer" - folgend, am ersten Produktionstag des zweiten Albums 94 zu den Potheads stößt, entsteht der wohl fetteste Sound Berlins.

"This is a Monster of a Band!", jubelte der "Seattle Rocket" jenseits des großen Teiches über die verlorenen Söhne der Grunge Metropole.

Nach dem 95ér Album "Desiccated Soup" veröffenlichte die Band 1997 "Learn to hypnotize". Der "Metal Hammer": Die zwei Hände voll neuer Songs durchzieht ein ausgeprägtes Gefühl für Melodie. Meditative Elemente wechseln sich mit griffigen Passagen ab, über allem thront Brad´s markante Stimme, die ein wenig an Ozzy Osbourne erinnert und seinen ausgeprägten Hang zum Geschichten erzählen unterstützt.

Nach zwei weiteren Alben "Pot of Gold" (1998) & "Fairground"(1999) kappen Pothead im Jahr 2000 mit dem Release von "Burning Bridges" entgültig alle Verbindungen mit der Musikindustrie. Das Werk ist nur über ihre Internetseite (www.pothead.de)und bei einigen ausgesuchten Szene-Händlern zu erwerben. Und natürlich bei Live-Auftritten der Band - z.B. am 16.02.2000 in Jena im Kassablanca!




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17.02.01 @ Kassablanca Jena

Laurel Aitken

Laurel Aitken gehört zu den unumstrittenen Folk Heros Jamaica´s. Seine immense Schaffenskraft bei der Enwicklung der typischen Musikstile der Insel - Ska & Reggae - und deren Verbreitung in Europa spiegelt sich in unzähligen Alben, Singles und Hits wider. Die Musik des immer noch aktiven Veteranen brachte ihm die Beinamen "Godfather of Ska" und " Highpriest of Reggae" ein.

Als der Ska zum Ende der 50er auf Jamaica entstand, gehörte Laurel Aitken gemeinsam mit den Skatalites zu jenem engsten Kreis von Musikpionieren. Seine erste Single " Little Sheila/Boogie in my Bones" von 1958 wird von Experten als die erste Ska-Aufnahme überhaupt betrachtet.

Während der Sechziger Jahre und nach seiner Umsiedlung nach England arbeitete er für zahlreiche Labels und entwickelte seinen Stil von Rock Steady bis hin zum Reggae. Er war nicht nur einer der erfolgreichsten Künstler diser Zeit, Er machte sich ebenfalls einen Namen als einer von Englands größten Reggaeproduzenten. So hatte seine ergiebigste musikalische Phase in der Skinhead Reggae zirca von 1968-72, die u.a. in einer, von Grover veröffentlichten Serie zum inzwischen mehr als 5 Jahrzehnte umfassenden Lebenswerk Laurel Aitken´s dokumentiert wird.


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22.02.01 @ Kassablanca Jena



lluminate wurde im Jahre 1993 von dem Musiker Johannes Berthold ins Leben gerufen; schon nach kürzester Zeit entwickelte sich die Band zu einem Geheimtip in der Indie- und Waveszene.

Illuminate schaffte es, Texte und Musik in einer eigenstŠndigen Art und Weise zu verknüpfen, ohne dabei die gängigen Klischees zu verwenden, was von der gesamten renommierten Musikpresse honoriert wurde.

1996 erschien die erste CD "Verlauf" auf dem europäischen Musikmarkt, mit welcher der endgültige Durchbruch für Illuminate gelang. Die deutsche, sowie die internationale Presse geizte nicht mit Lorbeeren. Auch machte "Verfall" die Band zu einem sehr begehrten Live-Act.

Im August 1997 erschien das zweite Album "Erinnerungen", welches nahtlos an die Erfolge des DebŸts anknüpfte. In diesem Jahr wurde die Band zu dem zu den 6. Wave- und Gotik-Tagen, sowie auf das 5. Zillo Open Air eingeladen; eine sehr erfolgreiche Europatournee im Herbst des gleichen Jahres unterstrich die außergewöhnliche Note von Illuminate.

Auch 1998 standen die Zeichen auf Offensive: Das dritte Album "Erwachen" wurde veröffentlicht; die hervorragende Resonanz bei den Fans und den Medien bescherten Illuminate einen erneuten Auftritt beim Zillo Open Air, sowie eine sehr erfolgreiche Headliner-Tournee im Herbst '98, bei welcher ein Großteil der Gigs bereits im Vorfeld ausverkauft war. Als krönender Abschluss wurde die Band von einer süddeutschen Discothek zum "Aufsteiger des Jahres 98" in der schwarzen Szene gewählt.

Im Jahr 99 startete Illuminate mit der Maxi CD "nur für Dich", deren Titelsong bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung als neuer Clubhit ausgerufen wurde und sich wochenlang in den TopTen der DAC-Charts halten konnte. Im Juli '99 erschien mit "letzter Blick zurück" das bislang erfolgreichste Album der Band. Unzählige Interviewtermine und Sampler-Anfragen waren die Folge. Am Ende diesen Jahres präsentiert sich Illuminate als eine der erfolgreichsten Bands im deutschsprachigem Darkwave-Bereich, die sicherlich auch in Zukunft noch für viel Furore sorgen wird!

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23.02.01 @ Kassablanca Jena

Alan D. Oldham Mikk + Robert Cutter


...und es geht weiter Detroit Detroit Detroit. Diesmal haben wir den legendären Alan D. Oldham aka Dj T-1000 zu Gast. 87' angefangen als localer Radio DJ in Detroit spielte er nur die Platten seiner Helden, wie z.B. Derrick May, Juan Atkins, Kevin Saunderson, UR...

Nebenbei produzierte er selbst eigene Tracks, die aber von den Amerikanischen Labels keinen so richtig interessierten (wie es also so ist mit den Propheten im eigenen Land...) 1990 kam seine Debut Release auf einem damals noch kleinem Holländischen Label namens Djax Up, was heute schon Kultstatus erreicht hat, heraus. Für dieses Label übernam er dann auch die Grafische Gestaltung Inform von Futuristischen Comics. In den folgenden Jahren gründete er eigene Labels, Z.B. Generator, Pure Sonik... die immer für teils harten und teils minimalen inovativen Techno standen. Zum heutigen Zeitpunkt veröffentlicht er auf dem Berliner Tresor Label, das bekanntlich schon seit über 10 Jahren für Qualität steht. Auch an den Plattenspielern ist er ein Turntablewizard wie Claude Young, aber auf 3 Tellern. Oder vielleicht mehr??? Schaumer mal :)

Jedenfalls werden unser Mikk und unser Robert Cutter euch auch wieder auf 3 Plattenspielern durch die Nacht treiben, so wie man das ja bei den letzten Partys schon erlebt hat. Man darf also gespannt sein was sich die beiden diesmal wieder für euch einfallen lassen.

Ok bye

Die Redaktion



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24.02.01 @ Kassablanca Jena



Ein brandneues Label mit brandneuen Soundsystem verwirrt momentan die Strassen Londons mit Future Sound einer neuen Breakbeat Kultur - inklusive des neuen 2Step/Garage Sounds und Futurestilen wie Ragga oder Hip Hop. Direkt aus dem Londoner Underground, schlägt es Euch nieder, bevor Ihr es bemerkt.

Die London Dodgers stehen für eine vielseitige Sets mit unterschiedlichen Stilen und Sounds, die sie prŠsentieren, mit DJ und MC, was schon allei spektakulär genug ist.

Zukünftige Zusammenarbeiten mit Grössen wie Africa Bambaata, "Mister Smooth" der UK 2Step Szene "Lonyo - Comme Ci Comme Ca" und weiteren internationalen Acts sind in Planung.

Sie geniessen internationales Ansehen, spielen in Cities wie Stuttgart, Ghana, Hong Kong oder Ayia Napa und nun auch bei uns im Kassa. Sie gehören unumstritten zu den Stars der UK Underground Garage/2Step Szene, und das werden sie bei uns auch unter Beweis stellen, verlasst euch drauf.

Als Localer Support stellen wir BasSsick unseren Pionier des 2Steps dazu, der Euch schon öfters 2 steppich durch die Nacht führte. Also lasst Euch auf alle Fälle diesem Abend mit feinstem UK Garage & 2Step nicht entgehen.



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25.02.01 @ Kassablanca Jena

Yusupha Kuyateh

Yusupha Kuyateh ist ist ein traditioneller Sänger, der in seinen Liedern, die er auf der harfenartigen Kora begleitet, die Geschichte und Geschichten seines Volkes bewahrt und weiterträgt. Die Griots sind in diesem Teil Afrikas Bibliothek und Nachrichtenvermittler zugleich. Man ruft sie zu feierlichen Anlässen wie Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen. Jenseits ihres phänomenalen Gedächtnisses sind sie auch hervorragende Musiker. Ihr Hauprinstrument - die Kora - ist eine Harfe, die aus einer Kalebassenhälfte, einem Kuhfell und einem Holzstab gefertigt wird und 21 Saiten hat.

Papis Traore, geboren in Mali und aufgewachsen ind der Casamanca. dem SŸden Senegals, ist ein exzelenter Djembe Spieler mit profunden Kentnissen der Westafrikanischen Rhythmen. Er leitet auch eine eigene Formation "Touramakang" mit weiteren Trommlern.

Valentin Reinbold "moderiert" und übersetzt die Veranstaltungen. Er kommentiert und erzählt in einigen Liedern, worüber die Musiker singen und macht so diese Geschichten auch für deutsche Zuhörer verständlich.



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