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Liebe Freunde der Nacht!
1990 Wir schreiben das Jahr 1990, Ort: Hessischer Rundfunk. Man sucht eine Idee, um das Programm für den Samstagabend zu verbessern. Konzepte entstehen und werden verworfen. Ratlosigkeit. Ein junger Musikredakteur hat eine merkwürdige Idee... 3 Stunden Musik pur, ohne Nachrichten, ohne Moderator, nur ein DJ und seine Vinyls. Kopfschütteln, Skepsis. Dennoch ist der Hessische Rundfunk experimentierfreudig, und am 05. Mai 1990 findet die erste Clubnight mit zwei Technics-Plattenspielern auf dem (heute legendären) Tapeziertisch statt. Schnell entwickelt sich die Clubnight zu DEM musikalischen Sprachrohr der Clubmusik. Neben den festen Resident-DJs, legen regelmäßig nationale und internationale Spitzen-DJs ihre Vinyls im Hessischen Rundfunk auf. Der Qualitätsanspruch war von Anfang sehr hoch. Mitschnitte sind unter den Fans heiß begehrt und werden wild getauscht. Playlists werden aus der ganzen Welt angefordert. 1998 Wir schreiben das Jahr 1998, die Clubnight ist die erfolgreichste DJ-Mix-Sendung in Europa. Der "junge" Musikredakteur Markus Hertle ist mittlerweile Chef von hr XXL: "Wir haben damals nicht im Traum damit gerechnet, dass die Clubnight der Maßstab in Sachen Radio-Clubmusik wird. Besonders der Hessentag ist legendär, ein unglaubliches Gefühl, wenn 35.000 Menschen friedlich miteinander feiern. Mit der neuen Welle hr XXL haben wir der Club- und Undergroundmusik noch mehr Zeit und Möglichkeiten eingeräumt." Der Erfolg gibt ihm recht: hr XXL wurde 8 Monate nach Sendestart mit dem Viva-Medienpreis "Comet 1998" für das innovativste Musikformat ausgezeichnet. 2000 Wir schreiben das Jahr 2000, die Clubnight wird in der Rubrik Medium' mit dem begehrten German Dance Award ausgezeichnet. Kein Grund zum Ausruhen, denn immer noch haben junge Musikredakteure merkwürdige Ideen... ![]() doch keine tour ohne dj! das ist dann wohl auch klar! warum nicht also einen der erfolgreichsten clubnight residents pascal f.e.o.s nehmen? hier ein auszug aus seiner bio! Bereits Anfang der 90er setzte Pascal F.E.O.S. zusammen mit Maik Maurice und dem bis heute bestehenden Live-Act Resistance D einen der bedeutendsten Meilensteine und war somit durch stilbildende Akzente maßgebend an der damals noch in der Anfangsphase verweilenden Entwicklung der elektronischen Musik beteiligt. Die ersten Veröffentlichungen der beiden auf den Labels Harthouse und EyeQ fanden nicht nur national große Anerkennung, auch international wurden sie mehrfach ausgezeichnet. Resistance D und Sonic Infusion wurden gefragte Acts, und so feierte er nach kurzer Zeit nicht nur in Europa, sondern auch in Japan und Australien große Erfolge. Viele weitere erfolgreiche Projekte brachten Pascal F.E.O.S. dann mit einer langen Reihe von Top Produzenten zusammen. Es waren sehr viele Künstler, die ihn als Remixer engagierten, so zum Beispiel Jean-Michel Jarre, Sven Väth, Anne Clark, Westbam, Jam & Spoon, Azzido Da Bass, The Horrorist, Thomas Schuhmacher oder auch Snap. Er arbeitete mit Laurent Garnier, Oliver Lieb, Jörg Henze oder auch Heiko M/S/O zusammen, unzählige Platten sind es mittlerweile geworden, die seine Handschrift tragen. Es ist wahrscheinlich sein ewiger Pioniergeist, die Kontinuität und vor allem die Bodenständigkeit, die ihn antreiben und nie haben zur Ruhe kommen lassen. So gründete F.E.O.S. 1994 mit seinem Freund und Partner Alex Azary die Labels Elektrolux, Planet Vision und Hey Babe. Eine geeignete Plattform, die vor allem ein unabhängiges Schaffen ermöglicht, das war das Ziel das er mit den stilistisch verschiedenen Labels verfolgte. Zwei Jahre später kam mit dem Planet Vision Sublabel PV ein weiteres innovatives Output zu dem Labelkatalog dazu. Es galt schon immer für ihn, Visionen gekonnt in Projekte umzusetzen, dabei die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit anderen Produzenten zu nutzen und letztendlich zu einer Innovation reifen zu lassen. Mit der HR3 Clubnight verbindet Pascal F.E.O.S. sehr viel, spielte er sein erstes Set im Hessischen Rundfunk doch bereits vor über 7 Jahren. Es ist für ihn auch heute noch etwas ganz besonderes, denn nirgends erreicht man so viele Menschen wie durch eine Radiosendung. "Ich denke die Clubnight war einen bedeutenden Teil an der Entwicklung des Techno beteiligt", betont Pascal "und somit ist die Sendung und das ganze Konzept weltweit einmalig". Als einer der meist gebuchten DJs der Welt war der Wahlfrankfurter, dessen Ursprünge in Griechenland liegen, schon immer viel unterwegs und so blickt er heute auf eine über 16 Jahre dauernde Tätigkeit als DJ zurück, die ihn nicht nur geprägt sondern ihm auch viel Anerkennung vermittelt hat. Auf der ganzen Welt hat er so ziemlich alles an Clubs und Veranstaltungen beschallt was Rang und Namen hat. Bevor 1999 das langerwartete Debüt-Album "From the Essence Of Minimalistic Sound" auf seinem Label PV erschien, arbeitete und bastelte der bekennende Perfektionist 2 Jahre im Studio bis die verschiedenen Stücke seinen hohen Anforderungen, die er immer wieder an sich selbst stellt, entsprachen. All seine gesammelten Erfahrungen und Inspirationen hat er in seine Arbeit mit einfließen lassen, und so avancierte das Album dann auch zu einem der besten im Jahre '99 bei Kritikern und Fans im In- und Ausland. Im März steht der Release eines neuen Resistance D Albums an und Ende des Jahres wird bereits das zweite F.E.O.S. Album veröffentlicht. Pascal F.E.O.S. ist ein Mensch, der schon immer wusste, was er wollte und der vor allem immer wieder mit einer tiefen emotionalen Begeisterung bei der Arbeit im Studio oder auch hinter den Plattentellern im Club dabei ist. Seine musikalische Vielfältigkeit und sein Gespür für den passenden Groove prägen seine unverkennbaren und immer wieder legenderen DJ Sets. Mit der vierten Veröffentlichung der "Clubnight Serie" gibt ein weiterer großartiger Künstler seine Mix Fähigkeiten zum besten und präsentiert einen Einblick in sein breites Spektrum an elektronischer Musik.
viel spaß dabei wünschen euch eure teams vom hr & frisbee-tracks sowie von szenemag.de!! mit freundlicher unterstützung von: www.frisbee-tracks.de und www.hr-xxl.de |