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Kassablanca
Jena
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09.03.01
@ Kassablanca Jena
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"Wir ... träumen alle von einer Sprache ohne Worte,
welche das Unaussprechliche sagt, das Ungestaltbare
darstellt" Hermann Hesse, Der Steppenwolf

Dieser Satz von Hermann Hesse vermag es, das musikalische
Wirken der Band Mila Mar bezeichnender darzustellen, als
es manch anderes geflügelte Wort geschafft hatte.
Welchen Sinn macht es eigentlich Musik in Worte, eine
Sprache zu kleiden, die diese selbst gar nicht will und
braucht? Mila Mar sind ein musikalisches Quartett im
steten Ideenfluss, und hier ist ihr Debutalbum "Nova".
Mila Mar ( Anke Hachfeld - vocals, percussion / Katrin
Beischer - violin, flute, percussion / Maaf Kirchner -
synthesizer, samples, percussion, S¿an Meyer -
percussion, backing vocals ) zelebrieren bereits seit
drei Jahren aufwendige und exzentrisch einzigartige Live
Performances und diese Konzerterfahrungen (in über
70 Konzerten seit erscheinen des Debüt- Album "Nova"
u.a. als Support von Subway to Sally , Goethes Erben,
Marie Boine oder Youssou N«Dour ) hört man
jedem Ton einfach an...

Die Phantasie der Gefühle
Mit Syntheziserklängen, Samples, verschiedenen
Flöten, einer Geige, selbstgebauten Djembes,
Holztrommeln und weiteren Percussions-instrumenten
erzeugen Mila Mar eine Musik-landschaft, die
minimal-istisch-monoton, aber doch ekstatisch und
orchestral, düster, aber auch märchenhaft
verzaubernd, kindlich naiv und reif zugleich ist, und bei
alledem immer kraftvoll und authentisch bleibt.

Der Gesang von Anke Hachfeld erweitert diese
phantastischen, fast mystischen Klänge und umfasst
dazu 4 Oktaven und eine beeindruckende Vielfalt des
Ausdrucks gleich einer multiblen Persönlichkeit.
Auch im internationalen Vergleich stellt ihre
Wandlungsfähigkeit und emotionale Direktheit, die
die gesamte menschliche Gefühlsskala von kindlichem
Wispern bis zu arienhaften Tempramentsausbrüchen und
melancholischer Litanei beinhaltet, eine Novität
dar. Er wird vorgetragen in einer Sprache der Seele ohne
Worte, die der Intensität von Phantasie und
Gefühl zur Freiheit verhilft. Von Seiten der
Zuhörer bedarf diese Musik allerdings der Offenheit
und Ruhe, sich einzulassen und hineinziehen zu lassen in
eine unwirkliche, phantastische und orientalische
Traumwelt. In einer immer unruhigeren und hilflos
lauteren Welt bilden die Klänge von Mila Mar einen
Gegenentwurf zu babylonischer Sprachverwirrung und
sinnentleerter, modisch verbrämter Alltagshetze
eines heraufziehenden neuen Jahrtausends. Doch was sollen
die Worte - was bleibt ist Musik! Man höre und
staune ...
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10.03.01
@ Kassablanca Jena
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Fitzroy Maxwell, Sänger,
Percussionist & Bildhauer ist in Portland, Jamaica
aufgewachsen. Der 1973 geborene Musiker verließ mit
20 Jahren seine Heimat um hier in Europa sein
Musikalisches Talent und die Botschaft seines Vaters
Haile Selassi I den Leuten zu überbringen. Durch
seinen unterschütterlichen Glauben an die Musik
schaffte es der charismatische Sänger und
hervorragende Percussionist seine Publikum zu bewegen.
Fireman´s Repertoire ist sehr vielseitig mit vielen
Eigenkompositionen sowie zeitgemäß arrangierte
Standards aus dem Reggae und Traditionalen Bereich zu
finden sind. Seine Musik und Texte gründen in einer
engen geistigen Bindung zu Afrika; die Identität der
Schwarzen ist ein wichtiges Thema für ihn. Zusammen
mit "Renegades In Exile" aber offenbart sich auf der
Bühne der Zauber der Karibik, dieser magische
Moment, der nur von echten jamaikanischen
Reggaekünstlern entfacht werden kann. Fireman the
Roots-&-Culture-Ambassador hat auf vielen
Reggae-Festivals gespielt und mit namhaften Musikern
zusammengearbeitet. JUNIOR MANDINGO Junior Mandingo
spielte mit bekannten Musikern in Studios sowie auf
Tourneen. Seine Erfolge führten ihn auch nach
Belgien, Dänemark, England, in die Niederlande und
sogar nach Russland.
Der Künstler blieb schließlich in Deutschland
hängen, wo er auch heute noch lebt. Mit so bekannten
Künstlern wie Desmond Decker, Gregory Isaacs,
Yelloman und andere Top-Acts von der Karibik-Insel hat
Junior Mandingo bereits zusammengearbeitet. Egal mit
welchem seiner Bandprojekte Mandingo auch auf der
Bühne steht, zentrale Message seiner Musik ist eine
bessere Verständigung zwischen den verschiedenen
Kulturen. LEN BROWN Ein Reggae Pionier, der als einer der
Ersten, den Reggae Nach Deutschland brachte. 1951 wurde
er in Jamaika geboren. 1965 verließ er mit seiner
Familie Jamaika und ging nach Europa. Nach 6 Jahren
Aufenthalt in England, ging er 1970 zum Militär und
kam so auf diesem Weg nach Deutschland. Was Len unter
anderem in all dieser Zeit von Europa aus mit seiner
Heimat Jamaika weiterhin verband, war ohne Zweifel die
Liebe zur Musik, dem Reggae. So kam es schließlich
1977 zur Gründung der Reggaeband "Iration". Hier
konnte er seine Gedanken, die so lange durch
militärischen Einflüsse unterdrückt wurden
und seinen Glauben an König Haile Selassie I in
seiner Musik umzusetzen. 1979 begleitete er die Formation
"Reggae Vibration", spielte danach noch in zahlreichen
anderen Reggaebands bis Len 1985 "Renegades in Exile"
gründete. RENEGADES in EXILE Die von Len 1985
gegründete Band startete mit zahlreichen Auftritten,
spektakuläre Stationen mit der Band in den letzten
15 Jahren, und die Veröffentlichung der Debut CD
"TAKE WARNING". Ein weiteres Relase war Len Browns Single
"DREAD IN ASYLUM". Eine zukünftige Tournee mit der
Band ist in Europa, hauptsächlich in Deutschland,
Frankreich,
sterreich, Schweiz sowie in Holland
geplant und startet im Januar 2001.
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15.03.01
@ Kassablanca Jena
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Rico Rodriguez und Band + Moon 'pon Stick live am
Do.15.03.2001 im Kassablanca

Nach der Beendigung des Jahres
2000 mit Bands wie Tokio Ska Paradise Orchestra und
Eastern Standard Time, begannen wir das neue Jahrtausend
mit Desmond Dekker und Laurel Aitken. Nun mußten
wir uns, liebe Offbeat-Freunde, fragen, ob sich so ein
Standard überhaupt halten läßt. Kein
Spass - so was kann einem schon Kopfzerbrechen bereiten,
wenn es da aber nicht diese Insel gäbe, die Juwelen
der Ska und Reggaemusik fast schon am Fließband
produziert und diese Juwelen dazu auch noch mit dem
Enthusiasmus ausstattet über 40 (in Worten: vierzig)
Jahre auf den Bühnen dieser Welt präsent zu
sein. Der Name ist schon Legende! Es gibt keinen
Posaunisten, der den typischen Reggae-Bläsersound so
geprägt hat, wie Rico Rodriguez - die Liste der
Künstler mit denen der 1934 in Kingston geborene
Musiker schon zusammengespielt hat, liest sich, wie das
Who is Who der jamaikanischen Musikgeschichte. Begonnen
hat Rico's musikalische Karriere in der <Alpha Boys
School>, in der auch die meisten Mitglieder der
Skatalites und anderer namhafter Bands ihre Ausbildung
erhielten. In der jamaikanischen Musikszene konnte sich
Rico schnell etablieren - es folgten Aufnahmen mit Prince
Buster, Count Ossie u.a. und erste eigene Singles, in den
Siebzigern und frühen Achzigern arbeitete er dann
mit Bob Marley, Linton Kwesi Johnson, Burning Spear
zusammen aber rutschte auch gleichzeitig in die gerade
aufkommende TwoTone-Ära und lieferte dort ein nahezu
unvergessliches Posaunensolo in "A Message to you Rudy"
von und mit den Specials. Dieser Mann hat also nichts
ausgelassen. Heutzutage hat der Veteran eine Auswahl
hochkarätiger Musiker um sich geschart,tourt mit
diesen durch die Welt und verschiebt das Kopfzerbrechen
ber den fast schon zu hohen Standart der
(Skinhead)Reggae-Konzerte im Kassa bis zur nächsten
Skatime (oder ehrlich gesagt noch ein ganzes
Stückchen weiter. (The Slackers, Dr. Ring Ding und
seine Allstars und Dennis Alcapone stehen schon in den
Startlöchern).
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16.03.01
@ Kassablanca Jena
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Vor ca. einem Jahr beschlossen
Meina, Real und Apo 33 künftige Abendgestaltungen
gemeinsam zu absolvieren und gründeten, unter dem
Pseudonym "Bionic", ihre eigene kleine
Trommel-Bass-Familie. Seitdem sind die drei
regelmäßig unterwegs und versorgen nicht nur
die Thüringer mit gebrochenen Beats. Ihre
Heimatbasis "Muna" müßte mittlerweile
eigentlich auch jedem ein Begriff sein, der für
guten Sound und angenehme Atmosphäre stehen sollte.
Die monatlichen Drum and Bass Veranstaltungen werden von
ihnen organisiert und auch musikalisch , neben
Gästen wie Dylan and Facs, Precision Crew, Santorin
Records, Mad Vibes, Bassface Sascha, Hard Edge, Shake up
und so weiter, begleitet.
Die Jungs werden an diesem Abend von Mc Ronin lyrisch
unterstützt. Als Sohn eines Jazzmusikers
aufgewachsen war es natürlich, ebenfalls den Freuden
der Musik zu fröhnen. Er ist aus dem Umfeld der
Precision / Gyration Labels, welche aus dem deutschen
Drum and Bass Geschehen wohl nicht mehr wegzudenken
sind.
Für die visuelle Unterhaltung wird "Donut America"
mit seinen Filmen sorgen.
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17.03.01
@ Kassablanca Jena
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Das Projekt Deform wurde im
März 1999 ins Leben gerufen von M.Basex (Gesang),
Mr.F.Key (Tasten), Schnieder (Bass) und Herr La
(Gitarre). Man setzte sich das Ziel bisdahin altgewohnte
musikalische Strukturen, jedes einzelnen zu deformieren,
um gemeinsam eine neue brachiale Klang- und Lyrikwelt zu
erschaffen. Durch die langjährigen Erfahrungen der
Musiker waren ein paar erste Ideen schnell umgesetzt und
es zeichnete sich schon früh der musikalische Weg
der Band ab. Nicht zuletzt ließ man sich auch von
dem unüberhörbaren Einfluss anderer Bands
treiben wie zum Beispiel OOMPH, KORN, und MEGAHERZ ohne
eine Kopie dieser zu sein. Die ersten Konzerte gaben der
Band recht und bestärkten sie in ihrem Antrieb noch
besser zu werden. Das ständig wachsende Interesse
des Publikums und die immer häufiger werdende Frage
nach einem Tonträger gaben den Impuls Anfang des
neuen Jahrtausends ein paar Stücke aufzunehmen. Um
dieses Ziel zu verwirklichen suchte die Band den
befreundeten Mühlhäuser Produzenten Robbie
Palasch auf, der mit seiner Erfahrung und
Kreativität die Produktion unterstützte. So
entstand unter etwas außergewöhnlichen
Bedingungen das erste Minialbum "Herzblut"
ad:dictive
bewaffnett mit einem 100er
Pentium, einem PRO-ONE von SCI, dem BIT-01 Expander von
Crumar, Cakewalk 6.0., Rebirth 338, mehreren
Songvisionen, etwas Erfahrung aus vergangenenen Jahren in
der Electronic-Formation "Fauxpas", Liebe zu analogen
Synthies, Enthusiasmus und kreativen Ideen durch
Einfluß von jahrelangem Hörgenuß der
Electro- und auch Goaszene haben wir am 1 . Juni 1998 das
Projekt ad:dictive aus der Taufe geghoben, um uns der
Erzeugung elekronischer Musik zu widmen. Wir sind 4 junge
Menschen, die bereit sind neue elektronische Wege zu
beschreiten. Unser Bestreben, mit Hilfe von Synthesizern
und anderem elektronischen Equipment ins Blut gehenden
Electro zu kreieren und damit in Zukunft unseren
Lebensunterhalt zu bestreiten, treibt uns ständig
beim Produzieren neuer Songs an. Wir weigern uns strikt,
Sample-Loops zu verwenden, auf die jederman zugreifen
kann. Deshalb entwickeln wir mit selbst geschaffenen
Sounds individuelle Loops, um unseren Stücken den
gewissen ad:dictive Stil zu verleihen und verzichten auf
den Kauf von Sample-CDs. Mit unseren Songs erzählen
wir Geschichten, die uns bewegen und zum Nachdenken
anregen, verpackt in treibende elektronische Sequenzen
voller Melodien mit Ohrwurmcharakter, begleitet von
deutschsprachigen Samples, jeder Menge Harmonie und einem
durchgehenden Frauengesang in guter Zusammenarbeit mit
einem leicht angezerrtem mnnlichem Part.

Emotional Violence ist eine
moderne Elektro-Synthi-Pop, Einflüssen aus
verschieden, die Anfang 1996 von dem Sänger, Texter,
Komponist (Koral) gegründet wurde. Die
Eigenständigkeit der Musik definiert sich zu einem
gro§en Teil durch die charakteristische Stimme des
Lead Sängers Koral, der seit dem Beginn seiner
musikalischen Laufbahn in mehreren Bands und Projekten
mitwirkte. Die Band besticht durch eingängige, warm
klingende Melodieführungen, raffiniert
ausgetüftelte Sounds und einprägsame
Soundcollagen. Eine Kombination aus düsteren und
harmonischen Elementen, klarem Leadgesang, homogenen
Backingvocals, treibenden Rhythmus-Parts und
durchdringenden Basslinien. Durch den Einsatz von
Gastmusikern vervollständigt die Band ihre
Vielfältigkeit und zeigt auch gerne ihre
Experimentierfreudigkeit. In zahlreichen Live-Auftritten
wurde die Ausstrahlung der Formation immer wieder unter
Beweis gestellt. Die Live-Athmosphäre war
berzeugend und mitreißend, was auch in
etlichen Presseberichten zum Ausdruck gebracht wurde.
Durch einen musikalischen Reifeprozess erfolgte eine
Umstrikturierung der Band, die ihr neue Impulse gab. Ein
deutlich homogeneres Soundgewand undausgereiftere
Soundstrukturen verleihen der Musik ihren Stilsicheren
Charakter. In ihren Songs schaffen Emotional Violence
durch die Mischung von fantasievollen Pop-melodienund
mitreißenden Elektro-Sequenzen den modernen Sound
unserer Generation.
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25.03.01
@ Kassablanca Jena
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Aire Flamenco mit EL CALO, MANOLO, LA MARIVI am
25.03.2001 20.00 Uhr im Kassablanca

Der Sänger und Gitarrist EL
CALO wurde in Granada als Sohn eines Schäfers
geboren. Aufgewachsen in der Altstadt Granadas inmitten
zahlreicher Flamenco-Künstler ist er seit
frühester Jugend vertraut mit der Welt des
Flamencos. Er besuchte nie eine spezielle Schule für
Gitarre oder Gesang, sondern lernte schon als Kind von
Nachbarn Freunden und anderen Künstlern. Die
Kenntnisse und die Leidenschaft für Flamenco werden
weitergegeben im Leben der nächtlichen Patios oder
in kleinen Peinas, in denen man sich trifft um zu
hören und zu lernen. Seit 20 Jahren ist EL CALO nun
in Deutschland, ohne seine andalusische Identität
verloren zu haben. Er vertiefte in dieser Zeit Kenntnisse
von Gesang und Gitarre, und dieses sowie die Liebe
für den Flamenco - formz die Authenzität seines
Gesanges. Unterstützt durch Monolo an der zweiten
Gitarre bieten die zwei so die Basis für den Tanz
der LA MARIVI.
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29.03.01
@ Kassablanca Jena
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Rosanna, Zelia & Katharina Franck (Rainbirds) live im
Kassa am 29.03.2001

"Unsere Gastmusiker haben immer
eine persönliche Verbindung zu Brasilien, aber sie
selbst spielen andere Musik" , sagen die beiden
brasilianischen Musikerinnen Rosanna & Zelia, die
sich, seit sie 1987 nach Deutschland gelangten,
Überall in Europa mit ihren Alben "Passagem" und
"Coisrio" und zahlreichen Konzerten einen Namen
gemacht haben. Und so war es auch nur eine Frage der
Zeit, daß es, nachdem sie durch den frankfurter
Journalisten Detlef Kinsler auf Rainbirds aufmerksam
gemacht wurden, 1998 zu einer ersten Zusammenarbeit mit
Katharina Franck kam. Gemeinsam stellen sie nun ein
Programm vor, das überwiegend aus
Neu-Interpretationen von Songs ihres Repertoires besteht,
wobei jede ihr Talent und ihre musikalsiche Auffassung in
den Dienst der anderen stellt, ohne daß aus
"Moldura" oder "QuinTao" eine Rock-Nummer wird, noch aus
"Blueprint" oder "Don`t Cry A River For Me" ein Bossa
Nova.
Da es im Kassa
traditionsgemäß kein Konzert ohne die Party
danach gibt - gibts danach noch Flavour und Konserven mit
ille flavours.
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