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Kassablanca Jena
Monatsfahrplan!



Februar 2001
09.03.
10.03.
15.03.
16.03.
17.03.
25.03.
29.03

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09.03.01 @ Kassablanca Jena

"Wir ... träumen alle von einer Sprache ohne Worte, welche das Unaussprechliche sagt, das Ungestaltbare darstellt" Hermann Hesse, Der Steppenwolf



Dieser Satz von Hermann Hesse vermag es, das musikalische Wirken der Band Mila Mar bezeichnender darzustellen, als es manch anderes geflügelte Wort geschafft hatte. Welchen Sinn macht es eigentlich Musik in Worte, eine Sprache zu kleiden, die diese selbst gar nicht will und braucht? Mila Mar sind ein musikalisches Quartett im steten Ideenfluss, und hier ist ihr Debutalbum "Nova". Mila Mar ( Anke Hachfeld - vocals, percussion / Katrin Beischer - violin, flute, percussion / Maaf Kirchner - synthesizer, samples, percussion, S¿an Meyer - percussion, backing vocals ) zelebrieren bereits seit drei Jahren aufwendige und exzentrisch einzigartige Live Performances und diese Konzerterfahrungen (in über 70 Konzerten seit erscheinen des Debüt- Album "Nova" u.a. als Support von Subway to Sally , Goethes Erben, Marie Boine oder Youssou N«Dour ) hört man jedem Ton einfach an...



Die Phantasie der Gefühle

Mit Syntheziserklängen, Samples, verschiedenen Flöten, einer Geige, selbstgebauten Djembes, Holztrommeln und weiteren Percussions-instrumenten erzeugen Mila Mar eine Musik-landschaft, die minimal-istisch-monoton, aber doch ekstatisch und orchestral, düster, aber auch märchenhaft verzaubernd, kindlich naiv und reif zugleich ist, und bei alledem immer kraftvoll und authentisch bleibt.



Der Gesang von Anke Hachfeld erweitert diese phantastischen, fast mystischen Klänge und umfasst dazu 4 Oktaven und eine beeindruckende Vielfalt des Ausdrucks gleich einer multiblen Persönlichkeit. Auch im internationalen Vergleich stellt ihre Wandlungsfähigkeit und emotionale Direktheit, die die gesamte menschliche Gefühlsskala von kindlichem Wispern bis zu arienhaften Tempramentsausbrüchen und melancholischer Litanei beinhaltet, eine Novität dar. Er wird vorgetragen in einer Sprache der Seele ohne Worte, die der Intensität von Phantasie und Gefühl zur Freiheit verhilft. Von Seiten der Zuhörer bedarf diese Musik allerdings der Offenheit und Ruhe, sich einzulassen und hineinziehen zu lassen in eine unwirkliche, phantastische und orientalische Traumwelt. In einer immer unruhigeren und hilflos lauteren Welt bilden die Klänge von Mila Mar einen Gegenentwurf zu babylonischer Sprachverwirrung und sinnentleerter, modisch verbrämter Alltagshetze eines heraufziehenden neuen Jahrtausends. Doch was sollen die Worte - was bleibt ist Musik! Man höre und staune ...


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10.03.01 @ Kassablanca Jena



Fitzroy Maxwell, Sänger, Percussionist & Bildhauer ist in Portland, Jamaica aufgewachsen. Der 1973 geborene Musiker verließ mit 20 Jahren seine Heimat um hier in Europa sein Musikalisches Talent und die Botschaft seines Vaters Haile Selassi I den Leuten zu überbringen. Durch seinen unterschütterlichen Glauben an die Musik schaffte es der charismatische Sänger und hervorragende Percussionist seine Publikum zu bewegen. Fireman´s Repertoire ist sehr vielseitig mit vielen Eigenkompositionen sowie zeitgemäß arrangierte Standards aus dem Reggae und Traditionalen Bereich zu finden sind. Seine Musik und Texte gründen in einer engen geistigen Bindung zu Afrika; die Identität der Schwarzen ist ein wichtiges Thema für ihn. Zusammen mit "Renegades In Exile" aber offenbart sich auf der Bühne der Zauber der Karibik, dieser magische Moment, der nur von echten jamaikanischen Reggaekünstlern entfacht werden kann. Fireman the Roots-&-Culture-Ambassador hat auf vielen Reggae-Festivals gespielt und mit namhaften Musikern zusammengearbeitet. JUNIOR MANDINGO Junior Mandingo spielte mit bekannten Musikern in Studios sowie auf Tourneen. Seine Erfolge führten ihn auch nach Belgien, Dänemark, England, in die Niederlande und sogar nach Russland.


Der Künstler blieb schließlich in Deutschland hängen, wo er auch heute noch lebt. Mit so bekannten Künstlern wie Desmond Decker, Gregory Isaacs, Yelloman und andere Top-Acts von der Karibik-Insel hat Junior Mandingo bereits zusammengearbeitet. Egal mit welchem seiner Bandprojekte Mandingo auch auf der Bühne steht, zentrale Message seiner Musik ist eine bessere Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen. LEN BROWN Ein Reggae Pionier, der als einer der Ersten, den Reggae Nach Deutschland brachte. 1951 wurde er in Jamaika geboren. 1965 verließ er mit seiner Familie Jamaika und ging nach Europa. Nach 6 Jahren Aufenthalt in England, ging er 1970 zum Militär und kam so auf diesem Weg nach Deutschland. Was Len unter anderem in all dieser Zeit von Europa aus mit seiner Heimat Jamaika weiterhin verband, war ohne Zweifel die Liebe zur Musik, dem Reggae. So kam es schließlich 1977 zur Gründung der Reggaeband "Iration". Hier konnte er seine Gedanken, die so lange durch militärischen Einflüsse unterdrückt wurden und seinen Glauben an König Haile Selassie I in seiner Musik umzusetzen. 1979 begleitete er die Formation "Reggae Vibration", spielte danach noch in zahlreichen anderen Reggaebands bis Len 1985 "Renegades in Exile" gründete. RENEGADES in EXILE Die von Len 1985 gegründete Band startete mit zahlreichen Auftritten, spektakuläre Stationen mit der Band in den letzten 15 Jahren, und die Veröffentlichung der Debut CD "TAKE WARNING". Ein weiteres Relase war Len Browns Single "DREAD IN ASYLUM". Eine zukünftige Tournee mit der Band ist in Europa, hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, …sterreich, Schweiz sowie in Holland geplant und startet im Januar 2001.


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15.03.01 @ Kassablanca Jena

Rico Rodriguez und Band + Moon 'pon Stick live am Do.15.03.2001 im Kassablanca

Nach der Beendigung des Jahres 2000 mit Bands wie Tokio Ska Paradise Orchestra und Eastern Standard Time, begannen wir das neue Jahrtausend mit Desmond Dekker und Laurel Aitken. Nun mußten wir uns, liebe Offbeat-Freunde, fragen, ob sich so ein Standard überhaupt halten läßt. Kein Spass - so was kann einem schon Kopfzerbrechen bereiten, wenn es da aber nicht diese Insel gäbe, die Juwelen der Ska und Reggaemusik fast schon am Fließband produziert und diese Juwelen dazu auch noch mit dem Enthusiasmus ausstattet über 40 (in Worten: vierzig) Jahre auf den Bühnen dieser Welt präsent zu sein. Der Name ist schon Legende! Es gibt keinen Posaunisten, der den typischen Reggae-Bläsersound so geprägt hat, wie Rico Rodriguez - die Liste der Künstler mit denen der 1934 in Kingston geborene Musiker schon zusammengespielt hat, liest sich, wie das Who is Who der jamaikanischen Musikgeschichte. Begonnen hat Rico's musikalische Karriere in der <Alpha Boys School>, in der auch die meisten Mitglieder der Skatalites und anderer namhafter Bands ihre Ausbildung erhielten. In der jamaikanischen Musikszene konnte sich Rico schnell etablieren - es folgten Aufnahmen mit Prince Buster, Count Ossie u.a. und erste eigene Singles, in den Siebzigern und frühen Achzigern arbeitete er dann mit Bob Marley, Linton Kwesi Johnson, Burning Spear zusammen aber rutschte auch gleichzeitig in die gerade aufkommende TwoTone-Ära und lieferte dort ein nahezu unvergessliches Posaunensolo in "A Message to you Rudy" von und mit den Specials. Dieser Mann hat also nichts ausgelassen. Heutzutage hat der Veteran eine Auswahl hochkarätiger Musiker um sich geschart,tourt mit diesen durch die Welt und verschiebt das Kopfzerbrechen Ÿber den fast schon zu hohen Standart der (Skinhead)Reggae-Konzerte im Kassa bis zur nächsten Skatime (oder ehrlich gesagt noch ein ganzes Stückchen weiter. (The Slackers, Dr. Ring Ding und seine Allstars und Dennis Alcapone stehen schon in den Startlöchern).



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16.03.01 @ Kassablanca Jena


Vor ca. einem Jahr beschlossen Meina, Real und Apo 33 künftige Abendgestaltungen gemeinsam zu absolvieren und gründeten, unter dem Pseudonym "Bionic", ihre eigene kleine Trommel-Bass-Familie. Seitdem sind die drei regelmäßig unterwegs und versorgen nicht nur die Thüringer mit gebrochenen Beats. Ihre Heimatbasis "Muna" müßte mittlerweile eigentlich auch jedem ein Begriff sein, der für guten Sound und angenehme Atmosphäre stehen sollte. Die monatlichen Drum and Bass Veranstaltungen werden von ihnen organisiert und auch musikalisch , neben Gästen wie Dylan and Facs, Precision Crew, Santorin Records, Mad Vibes, Bassface Sascha, Hard Edge, Shake up und so weiter, begleitet.


Die Jungs werden an diesem Abend von Mc Ronin lyrisch unterstützt. Als Sohn eines Jazzmusikers aufgewachsen war es natürlich, ebenfalls den Freuden der Musik zu fröhnen. Er ist aus dem Umfeld der Precision / Gyration Labels, welche aus dem deutschen Drum and Bass Geschehen wohl nicht mehr wegzudenken sind.


Für die visuelle Unterhaltung wird "Donut America" mit seinen Filmen sorgen.


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17.03.01 @ Kassablanca Jena

Das Projekt Deform wurde im März 1999 ins Leben gerufen von M.Basex (Gesang), Mr.F.Key (Tasten), Schnieder (Bass) und Herr La (Gitarre). Man setzte sich das Ziel bisdahin altgewohnte musikalische Strukturen, jedes einzelnen zu deformieren, um gemeinsam eine neue brachiale Klang- und Lyrikwelt zu erschaffen. Durch die langjährigen Erfahrungen der Musiker waren ein paar erste Ideen schnell umgesetzt und es zeichnete sich schon früh der musikalische Weg der Band ab. Nicht zuletzt ließ man sich auch von dem unüberhörbaren Einfluss anderer Bands treiben wie zum Beispiel OOMPH, KORN, und MEGAHERZ ohne eine Kopie dieser zu sein. Die ersten Konzerte gaben der Band recht und bestärkten sie in ihrem Antrieb noch besser zu werden. Das ständig wachsende Interesse des Publikums und die immer häufiger werdende Frage nach einem Tonträger gaben den Impuls Anfang des neuen Jahrtausends ein paar Stücke aufzunehmen. Um dieses Ziel zu verwirklichen suchte die Band den befreundeten Mühlhäuser Produzenten Robbie Palasch auf, der mit seiner Erfahrung und Kreativität die Produktion unterstützte. So entstand unter etwas außergewöhnlichen Bedingungen das erste Minialbum "Herzblut"




ad:dictive

bewaffnett mit einem 100er Pentium, einem PRO-ONE von SCI, dem BIT-01 Expander von Crumar, Cakewalk 6.0., Rebirth 338, mehreren Songvisionen, etwas Erfahrung aus vergangenenen Jahren in der Electronic-Formation "Fauxpas", Liebe zu analogen Synthies, Enthusiasmus und kreativen Ideen durch Einfluß von jahrelangem Hörgenuß der Electro- und auch Goaszene haben wir am 1 . Juni 1998 das Projekt ad:dictive aus der Taufe geghoben, um uns der Erzeugung elekronischer Musik zu widmen. Wir sind 4 junge Menschen, die bereit sind neue elektronische Wege zu beschreiten. Unser Bestreben, mit Hilfe von Synthesizern und anderem elektronischen Equipment ins Blut gehenden Electro zu kreieren und damit in Zukunft unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, treibt uns ständig beim Produzieren neuer Songs an. Wir weigern uns strikt, Sample-Loops zu verwenden, auf die jederman zugreifen kann. Deshalb entwickeln wir mit selbst geschaffenen Sounds individuelle Loops, um unseren Stücken den gewissen ad:dictive Stil zu verleihen und verzichten auf den Kauf von Sample-CDs. Mit unseren Songs erzählen wir Geschichten, die uns bewegen und zum Nachdenken anregen, verpackt in treibende elektronische Sequenzen voller Melodien mit Ohrwurmcharakter, begleitet von deutschsprachigen Samples, jeder Menge Harmonie und einem durchgehenden Frauengesang in guter Zusammenarbeit mit einem leicht angezerrtem mŠnnlichem Part.




Emotional Violence ist eine moderne Elektro-Synthi-Pop, Einflüssen aus verschieden, die Anfang 1996 von dem Sänger, Texter, Komponist (Koral) gegründet wurde. Die Eigenständigkeit der Musik definiert sich zu einem gro§en Teil durch die charakteristische Stimme des Lead Sängers Koral, der seit dem Beginn seiner musikalischen Laufbahn in mehreren Bands und Projekten mitwirkte. Die Band besticht durch eingängige, warm klingende Melodieführungen, raffiniert ausgetüftelte Sounds und einprägsame Soundcollagen. Eine Kombination aus düsteren und harmonischen Elementen, klarem Leadgesang, homogenen Backingvocals, treibenden Rhythmus-Parts und durchdringenden Basslinien. Durch den Einsatz von Gastmusikern vervollständigt die Band ihre Vielfältigkeit und zeigt auch gerne ihre Experimentierfreudigkeit. In zahlreichen Live-Auftritten wurde die Ausstrahlung der Formation immer wieder unter Beweis gestellt. Die Live-Athmosphäre war Ÿberzeugend und mitreißend, was auch in etlichen Presseberichten zum Ausdruck gebracht wurde. Durch einen musikalischen Reifeprozess erfolgte eine Umstrikturierung der Band, die ihr neue Impulse gab. Ein deutlich homogeneres Soundgewand undausgereiftere Soundstrukturen verleihen der Musik ihren Stilsicheren Charakter. In ihren Songs schaffen Emotional Violence durch die Mischung von fantasievollen Pop-melodienund mitreißenden Elektro-Sequenzen den modernen Sound unserer Generation.



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25.03.01 @ Kassablanca Jena

Aire Flamenco mit EL CALO, MANOLO, LA MARIVI am 25.03.2001 20.00 Uhr im Kassablanca

Der Sänger und Gitarrist EL CALO wurde in Granada als Sohn eines Schäfers geboren. Aufgewachsen in der Altstadt Granadas inmitten zahlreicher Flamenco-Künstler ist er seit frühester Jugend vertraut mit der Welt des Flamencos. Er besuchte nie eine spezielle Schule für Gitarre oder Gesang, sondern lernte schon als Kind von Nachbarn Freunden und anderen Künstlern. Die Kenntnisse und die Leidenschaft für Flamenco werden weitergegeben im Leben der nächtlichen Patios oder in kleinen Peinas, in denen man sich trifft um zu hören und zu lernen. Seit 20 Jahren ist EL CALO nun in Deutschland, ohne seine andalusische Identität verloren zu haben. Er vertiefte in dieser Zeit Kenntnisse von Gesang und Gitarre, und dieses sowie die Liebe für den Flamenco - formz die Authenzität seines Gesanges. Unterstützt durch Monolo an der zweiten Gitarre bieten die zwei so die Basis für den Tanz der LA MARIVI.


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29.03.01 @ Kassablanca Jena

Rosanna, Zelia & Katharina Franck (Rainbirds) live im Kassa am 29.03.2001

"Unsere Gastmusiker haben immer eine persönliche Verbindung zu Brasilien, aber sie selbst spielen andere Musik" , sagen die beiden brasilianischen Musikerinnen Rosanna & Zelia, die sich, seit sie 1987 nach Deutschland gelangten, Überall in Europa mit ihren Alben "Passagem" und "Cois‡rio" und zahlreichen Konzerten einen Namen gemacht haben. Und so war es auch nur eine Frage der Zeit, daß es, nachdem sie durch den frankfurter Journalisten Detlef Kinsler auf Rainbirds aufmerksam gemacht wurden, 1998 zu einer ersten Zusammenarbeit mit Katharina Franck kam. Gemeinsam stellen sie nun ein Programm vor, das überwiegend aus Neu-Interpretationen von Songs ihres Repertoires besteht, wobei jede ihr Talent und ihre musikalsiche Auffassung in den Dienst der anderen stellt, ohne daß aus "Moldura" oder "QuinTao" eine Rock-Nummer wird, noch aus "Blueprint" oder "Don`t Cry A River For Me" ein Bossa Nova.

 

Da es im Kassa traditionsgemäß kein Konzert ohne die Party danach gibt - gibts danach noch Flavour und Konserven mit ille flavours.


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